Berliner Innenstadt bekommt 1000 neue Wohnungen

Publiziert am 29. September 2011 von Nancy

Die Immobilien in Berlin sind in diesen Tagen stark gefragt. Das Interesse an den Objekten ist erheblich gestiegen. Dabei profitiert auch der Berliner Liegenschaftsfonds erheblich von dem höheren Interesse an den Wohnimmobilien in Berlin. Wie der Chef des Liegenschaftsfonds, Holger Lippmann, in den vergangenen Tagen erklärte, wurden Grundstücke und Häuser im Wert von 130 Millionen Euro verkauft. Damit konnte das Ziel von einem Verkaufsvolumen von 126 Millionen Euro, das für das Jahr 2011 angestrebt wurde, bereits im September erreicht und übertroffen werden. Am Mittwoch gab Lippmann bekannt, dass bis zum Ende des laufenden Jahres weitere Immobilien auf dem Markt positioniert werden sollen. Von deren Verkauf erhofft sich der Liegenschaftsfonds eine Summe von rund 60 Millionen Euro. Diese Zahlen wurde im Rahmen der Präsentation des Verkaufsportfolios bekannt. Vom 4. bis 6. Oktober möchte der Berliner Liegenschaftsfonds sein Verkaufsportfolio auf der Expo Real in München, der größten Immobilienmesse in Deutschland, einem internationalen Publikum vorstellen.

Grundstücke für den Wohnungsbau

Auf der Immobilienmesse wird sich der Liegenschaftsfonds vor allem mit Grundstücken präsentieren, die für den Wohnungsbau geeignet sind. Damit reagiert der Fonds auf das starke Interesse, das den Wohnprojekten derzeit zuteilwird. Am Humboldthafen sollen so neben dem Hauptbahnhof zwei Baufelder verkauft werden. Sie haben eine Größe von 2800 und 4300 Quadratmetern. Schon einmal versuchte der Liegenschaftsfonds die beiden Grundstücke zu verkaufen. Zu dieser Zeit bestand für die Investoren jedoch die Auflage, auf dem Areal eine Kunsthalle zu errichten. Das Interesse war unter diesen Bedingungen nicht vorhanden. In dem neuen Konzept wird vorgesehen, dass insgesamt 70 Prozent der Geschossfläche für Wohnungen genutzt werden können. Dies entspricht rund 40.000 Quadratmetern. Damit könnten auf dem Areal rund 300 Wohnungen entstehen. Ursprünglich belief sich der geplante Wohnanteil jedoch lediglich auf 30 Prozent.

Areal an der Otto-Braun-Straße

Mit einem großen Interesse rechnet der Liegenschaftsfonds mit Blick auf das Areal, das sich an der Otto-Braun-Straße am Alexanderplatz befindet. Es misst eine Fläche von 31.000 qm². Das Areal befindet sich teilweise im Besitz des Bundes. Der restliche Teil des Areals gehört Berlin. Auf dem Grundstück kann eine Geschossfläche von insgesamt 100.000 m² entstehen. Der Anteil der Wohnungen darf bei maximal 40 Prozent liegen. Demnach sind hier rund 400 Wohnungen möglich. Auch rund um den ehemaligen Blumengroßmarkt in Kreuzberg sollen Baufelder vermarktet werden. Hier müssen sich die Investoren jedoch mit kulturwirtschaftlichen Nutzungskonzepten auseinandersetzen. Doch auch hier ist bei einer Gesamtfläche von fast 13.000 Quadratmetern ein Wohnanteil von 60 Prozent vorgesehen.

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