Berliner Immobilienpreise lassen Bundesdurchschnitt hinter sich

Publiziert am 16. Mai 2012 von Nancy

Nahezu ungehindert setzt sich der Immobilienboom in der Bundeshauptstadt Berlin fort. Nachdem Berlin in der Vergangenheit in punkto Immobilien häufig hinterher hing, setzt die Metropole nun einen Aufwärtssprint fort, der sich sehen lassen kann. Immobilien in Berlin sind ohne Zweifel gefragt. Sie stoßen zum einen bei den Berlinern selbst und zum anderen bei den Investoren auf internationaler Ebene auf Interesse. Dabei profitieren die Immobilien in Berlin ohne Zweifel vor allem vom Image der Stadt. Die Bundeshauptstadt gilt als jung und hipp. Darüber hinaus ist sie aber auch als Metropole mit Weltcharme bekannt. Dieses Image kommt ohne Zweifel an. Doch die starke Nachfrage nach Immobilien hat auch ihre Schattenseiten. So werden durch sie die Preise angetrieben. Wohnen in Berlin war noch nie so teuer wie in diesen Tagen. Bezugnehmend auf aktuelle Berichte liegen die Preise für Eigentum und Mietwohnungen in Berlin mittlerweile deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Als Wohnort immer beliebter

Als Wohnort gewinnt Berlin stetig an Beliebtheit. In entsprechender Form steigen auch die Preise auf dem Immobilienmarkt. Diese Entwicklung bekommen auch Immobilienportale wie immowelt.de zu spüren. Der Online-Marktplatz Immowelt.de hat für seinen aktuellen Bericht insgesamt 12.500 Miet- und 10.000 Kaufobjekte, die in Berlin zu finden sind, miteinander verglichen. Dabei kamen die Studienautoren zu dem Ergebnis, dass die Kosten für Wohneigentum in Weißensee jüngst am stärksten gestiegen sind. Derzeit zahlt man in Weißensee für einen Quadratmeter einen Preis von 2.393,74 Euro. Im Vergleich zu 2011 entspricht dies einem deutlichen Preisanstieg von immerhin 58 Prozent. In Berlin liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung mittlerweile bei insgesamt 2156 Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Bundesdurchschnitt einem Plus von immerhin rund 400 Euro. Zu den Toplagen wird dabei auch weiterhin Berlin Mitte gezählt. In Mitte liegt der Quadratmeterpreis mittlerweile bei durchschnittlich 3.853 Euro. Ab und an muss für den Quadratmeter aber auch ein Preis von 9000 Euro gezahlt werden.

Mitte auch bei Mietkosten vorn

Doch nicht nur in Sachen Wohneigentum liegt Mitte mittlerweile vorn. Auch bei den Mietkosten muss sich der In-Bezirk mit Sicherheit nicht verstecken. Durchschnittlich belaufen sich die Mietkosten demnach auf 11,70 Euro. In Spitzenlagen müssen die Mieter für den Quadratmeter auch bis zu 24,30 Euro berappen. Möchte man dagegen billig wohnen, sollte man sich für Hellersdorf entscheiden. Der Quadratmeterpreis konnte in diesem Berliner Bezirk immerhin auf 5,20 Euro sinken. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von insgesamt 16 Prozent. In Berlin liegt die Durchschnittsmiete je Quadratmeter mittlerweile bei 7,60 Euro.

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