Preise für Wohneigentum kennen offenbar nur eine Richtung

Publiziert am 24. Mai 2012 von Nancy

Der Immobilienmarkt in Deutschland boomt und genießt in diesen Tagen ein regelrechtes Nachfragehoch. Ein Ende der boomenden Nachfrage ist dabei weiterhin nicht in Sicht. Angetrieben wird der Immobilienmarkt zum einen durch ausländische Investoren und zum anderen durch die Schuldenkrise. Auch immer mehr Privatanleger entscheiden sich in diesen Tagen für die Investition in das Betongold und wiegen sich in Sicherheit. Doch die hohe Nachfrage hat letzten Endes auch ihre Schattenseiten, denn sie sorgt dafür, dass die Preise für Wohneigentum steigen. Gleichzeitig steigen auch die Mieten in den deutschen Großstädten. Vor allem die Immobilien in Berlin und anderen Metropolen haben in den vergangenen Monaten weitgehend nur einen Weg gekannt. Die Preissteigerungen beim Wohneigentum sind nicht zu übersehen, doch an dieser Stelle sind regionale Differenzen deutlich zu erkennen.

Steigende Preise

Mit einer Trendwende kann bei den Preisentwicklungen zunächst nicht gerechnet werden. Vielmehr wird sich die Entwicklung nach oben im Zuge der hohen Nachfrage fortsetzen können. Allerdings zeigt sich auch, dass die Immobilien als Geldanlage weiterhin begehrt sind. So scheinen sie letztlich einfach deutlich mehr Sicherheit vermitteln zu können als dies bei anderen Anlagen der Fall ist. Im vergangenen Jahr sind die Preise für Immobilien in Deutschland ohne Frage gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt beliefen sich die Preiserhöhungen auf 5,5 Prozent. Diese Erhöhung ist sicherlich beachtlich. Allerdings ist sie auch weiterhin kein dringender Anlass zur Sorge. Sicherlich sehen die einen oder anderen Skeptiker Anzeichen für eine Immobilienblase. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass Deutschland schlichtweg einen gewissen Nachholbedarf hat. Darüber hinaus scheinen die ausländischen Investoren den Immobilienmarkt in Deutschland erst langsam aber sicher für sich zu entdecken. Demnach kann davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage von Seiten der internationalen Investoren zunächst anhalten wird.

Langfristige Entwicklung

Der Nachholbedarf, der sich mit Blick auf Deutschland erkennen lässt, zeigt sich vor allem bei einem Blick auf die langfristige Entwicklung. So sind die Immobilienpreise in der Bundesrepublik seit 1990 gerade einmal um 0,7 Prozent pro Jahr gestiegen. Nicht zuletzt deswegen wirken die Kaufpreise für ausländische Investoren auch dann wie ein Schnäppchen, wenn sie sich im oberen Preissegment befinden. Im internationalen Vergleich können deutsche Städte wie Berlin und Hamburg auch weiterhin mit wahren Traumkonditionen punkten. So schlägt eine Wohnung in Berlin im Durchschnitt mit einem Quadratmeterpreis von nur 1800 Euro zu Buche. Diese Preise sind für ausländische Investoren sehr attraktiv und sorgen dafür, dass sie zusehends den deutschen Markt für sich entdecken.

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