Südeuropäer erobern Berliner Immobilienmarkt

Publiziert am 4. Juli 2012 von Nancy

In diesen Tagen drängt sich zusehends der Gedanke auf, dass der Berliner Immobilienmarkt ähnliche Kurven hat wie ein erfolgreiches Model. Auch wenn die Traummaße von 90-60-90 bei den Immobilien in Berlin ein wenig anders ausfallen, mangelt es ihnen nicht an Attraktivität und Überzeugungskraft. Unterstrichen wird dies in erster Linie durch die überaus positive Entwicklung, die die Berliner Immobilien in den vergangenen Monaten bestritten haben. Zweifelsohne kann der Markt auf ein gigantisches Wachstum verweisen. Ein Ende der positiven Entwicklung scheint nicht in Sicht zu sein, denn wie ein Topmodel erfindet sich auch der Berliner Immobilienmarkt immer wieder neu und sorgt damit für neue Anziehungspunkte. Nun hat eine ganz neue Käuferschicht die Bundeshauptstadt erreicht. Es sind südeuropäische Investoren, die es zusehends nach Berlin treibt. Sie haben die Immobilien deutscher Metropolen als sicheres Pflaster für sich entdecken können und investieren aus Angst um die Stabilität der Gemeinschaftswährung das eigene Kapital in diese.

Preissteigerungen halten an

Doch die große Nachfrage nach den Immobilien in Berlin hat im wahrsten Sinne des Wortes ihren Preis. Seit Monaten verzeichnen die Immobilienpreise eine anhaltende Steigerung. Ein Ende der Preiszuwächse ist auch weiterhin nicht in Sicht. Letztlich ähnelt die Entwicklung einer Spirale. Umso höher die Nachfrage nach den Immobilien in Berlin ist, desto mehr werden auch die Preise an Volumen gewinnen. Einige Südeuropäer haben Hundertausende in Immobilien in Berlin investiert. Meist handelte es sich bei den Objekten um Eigentumswohnungen. Die Investoren sind sich sicher, dass ihr Geld in der Bundeshauptstadt gut aufgehoben ist. Für vermögende Italiener ist der Berliner Wohnungsmarkt vor allem ein sicherer Hafen, den es lohnt in der rauen See der Euro-Krise anzulaufen. Dabei scheinen die Berliner Immobilien eine Art Garant für eine sichere Investition zu sein.

Nicht nur Italiener

Letzten Endes sind es aber nicht mehr nur die Italiener, die den deutschen Immobilienmarkt für sich entdecken konnten. Auch Franzosen und Portugiesen haben sich für den Gang auf den Berliner Immobilienmarkt entschieden. Sie alle sehen in dem Berliner Markt vor allem Sicherheit und damit etwas, was sie aufgrund der Euro-Schuldenkrise in ihren Heimatländern offenbar vergebens suchen. Vor allem die Rezession in ihren Heimatländern treibt die Rettungsversuche des eigenen Geldes voran. Die Immobilienunternehmen der Bundeshauptstadt haben bereits darauf reagiert und verstärken zusehends ihre Aktivitäten in den südeuropäischen Ländern. Vor allem Anzeigen in den Medien Südeuropas, sowie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit sollen den Trend verstärken und dafür sorgen, dass die Nachfrage weiter steigt. Bleibt abzuwarten, wie lange diese Entwicklung letztlich anhält.

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