Berliner Filetgrundstücke wechseln den Besitzer

Publiziert am 18. Juli 2012 von Nancy

Die Nachfrage nach den Immobilien in Berlin scheint kein Ende zu finden. Angesichts der anhaltenden Euro-Krise kaufen immer mehr Investoren in diesen Tagen Immobilien. In naher Zukunft sollen in der Bundeshauptstadt gleich mehrere Wohnhäuser entstehen. Hierfür wechselten nun mehrere Berliner Filetgrundstücke den Besitzer. Sie alle befinden sich in ausgesprochen attraktiven Lagen und verfügen darüber hinaus über das gewisse Etwas. So hat die Immobiliengesellschaft CA Immo beispielsweise für eine Summe in Höhe von rund 12 Millionen Euro das Wohnbauprojekt Flottwell-Living am Gleisdreieck-Park und ein Areal in Lichterfelde-Süd an die Groth Gruppe aus Berlin verkauft. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Den Angaben zufolge haben die beiden Grundstücke eine Fläche von 975.600 m². Auf 10.400 m² sollen an dem Park, der sich unweit des Potsdamer Platzes befindet, rund 250 Wohnungen in elf Häusern entstehen. Wie Klaus Groth im Rahmen dessen erklärte, sehe das Unternehmen in den Projekten und dem Grundstückserwerb eine Chance, um in Berlin dem steigenden Bedarf an Wohnungen gerecht werden zu können.

Bieterverfahren gestartet

Doch bei weitem handelt es sich dabei nicht um die einzigen Filetgrundstücke in Berlin, die mit vielversprechenden Immobilienprojekten einhergehen. Am Montag hat der Liegenschaftsfonds Berlin das Bieterverfahren für den Verkauf des Waldhauses eröffnet. Gleiches gilt für das einstige Hufelandkrankenhaus. Das Waldhaus schließt ein Grundstück mit einer Fläche von 54.000 m² ein. Zum Hufelandkrankenhaus gehört ein 4500 m² großes Grundstück. Die beiden Areale liegen im direkten Umfeld des Medizin-Standortes Buch. Nach Angaben des Liegenschaftsfonds handelt es sich dabei um eines der größten Krankenhausareale in Deutschland. Die beiden Grundstücke, die nun verkauft werden sollen, können sehr unterschiedlich genutzt werden. So eignen sie sich beispielsweise für Forschung, Wissenschaft und Medizin.

Waldhaus steht seit Jahren leer

Auf Interesse dürfte sicherlich das Waldhaus stoßen. Es steht bereits seit mehreren Jahren leer und erstreckt sich an der Zepernicker Straße 6-8. Früher war in dem Gebäude eine Lungenklinik untergebracht. Das Waldhaus steht auf einer denkmalgeschützten Teilfläche. Zu dieser gehört auch das Pförtnerhaus. Darüber hinaus befinden sich auf dem Grundstück die ehemalige Liegehalle und der Garten. Hingegen besteht auf der zweiten Teilfläche des Areals kein Denkmalschutz. Dieser ist auch nicht für das einstige Schwesterwohnheim ausgewiesen. Dieses darf demnach abgerissen werden. Der Platz kann für einen Neubau genutzt werden. Nach Ansicht des Liegenschaftsfonds kann das Areal sehr vielseitig genutzt werden. So bietet es sich beispielsweise als Standort für Medizin, Wissenschaft und Bildung an. Sicherlich kann es aber auch für die Realisierung neuer Wohnprojekte in Anspruch genommen werden.

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