Nachfrage und Preise bei Berliner Immobilien deutlich gestiegen

Publiziert am 1. August 2012 von Nancy

Während sie für die einen ein unsicherer Faktor ist, hat sie sich für die anderen zu einer Art Wachstumsmotor entwickeln können – die aktuelle Krise hat ohne Zweifel viele Seiten, die weit über die bereits genannten hinausgehen. Seit Monaten sorgt sie dafür, dass die Nachfrage nach den Immobilien in Deutschland hoch ist. Auch weiterhin gehört die Krise zu den wesentlichen Antriebsmotoren auf dem deutschen Immobilienmarkt. Sie sorgt dafür, dass die Immobilien als eine der wenigen sicheren Anlagemöglichkeiten gelten. Ohne Zweifel gilt das Betongold vor allem in Deutschland als sicherer Hafen. Doch auch weiterhin zeigen sich deutliche Differenzen. Nicht jede Immobilie ist eine gute Anlage. Wie beim Essensangebot trennt sich auch hier die Spreu vom Weizen. Besonders beliebt sind Immobilien in Großstädten wie Berlin. Sie genießen eine hohe Nachfrage und sind darüber hinaus ausgesprochen attraktiv.

Deutlicher Anstieg bei Berliner Immobilien

Die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Berlin schlagen sich in den Zahlen für das vergangene Jahr nieder. 2011 sind sowohl die Preise als auch die Verkäufe der Immobilien in Berlin deutlich gestiegen. Dabei wurden im letzten Jahr Immobilien im Wert von rund 11 Milliarden Euro verkauft. Dies ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Berlin kann auf knapp 33.000 Immobilienkäufe verweisen. Dies geht mit einem Plus in Höhe von 20 Prozent gegenüber 2010 einher. Noch deutlicher gestaltet sich das Wachstum bei der umgesetzten Geldmenge. Hier wurde ein Wachstum von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Von der positiven Entwicklung bei den Berliner Immobilien profitierte selbstredend auch das Land Berlin. Es hat durch die Grunderwerbssteuer an der hohen Nachfrage und den vielen Verkäufen mitverdient. Insgesamt nahm Berlin eine Summe in Höhe von 500 Millionen Euro als Grunderwerbssteuer ein. Die Zahlen, die nun von der Stadtentwicklungsverwaltung veröffentlicht wurden, stammen vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte. Sie beruhen auf den Grundstücksverkäufen des letzten Jahres, die notariell beurkundet wurden.

Tendenzen gestalten sich markant

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich die Tendenzen markant gestalten. Die Zahl der neu gebauten Eigentumswohnungen ist binnen Jahresfrist von bislang 1835 auf 3050 gestiegen. Dagegen gestaltet sich die Zunahme bei der Umwandlung von Miet- und Eigentumswohnungen, die als Preistreiber gelten, gering und liegt bei nur fünf Prozent. Demnach wurden an dieser Stelle 4744 Fälle gezählt. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern haben sich die Preise nicht allzu stark verteuert. Die gleiche Entwicklung zeigt sich auch bei den Grundstücken. Ein stärkerer Anstieg wurde hingegen in guten und sehr guten Lagen verbucht.

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