Immer mehr Handelsketten sichern sich Berliner Top-Immobilien

Publiziert am 15. August 2012 von Nancy

Berliner Immobilien erfahren seit Monaten einen Boom, der ohne Zweifel beispiellos ist. Die hohe Nachfrage nach soliden Objekten wird durch die Euro-Krise und die Unruhe auf dem Aktienmarkt weiter angeheizt. Begehrt sind dabei vor allem Immobilien, die in Top-Lagen der Bundeshauptstadt gelegen sind. Sie sind zwar mit hohen Preisen verbunden, versprechen ihren Besitzern aber auch beste Chancen. Dabei bieten Sie sich vor allem für jene an, die sich durch die Immobilien ansprechende Renditen erhoffen. Immer häufiger fallen Immobilien, die in Top-Lagen angesiedelt sind, in die Hände von Handelsketten. Aufgrund der hohen Preise sind meist nur die großen Investoren dazu in der Lage den Kauf solcher Immobilien zu stemmen. Gleiches gilt auch für Immobilien, die zur Miete angeboten werden. Meist sind die Mieten so hoch, dass sie abgesehen von großen Unternehmen kaum von jemand anderem finanziert werden können.

Einzelhandelsimmobilien erleben Boom

In diesen Tagen sind es nicht mehr nur die Wohnungen in Berlin, die auf eine hohe Nachfrage verweisen können. Auch die Einzelhandelsimmobilien erleben einen regelrechten Boom. Nach Angaben von Jones Lang LaSalle sind Immobilien für den Einzelhandel, die in guten Lagen deutscher Großstädte gelegen sind, ungebrochen gefragt. Dabei sind die Preise für Immobilien dieser Art schon jetzt hoch. Doch die starke Nachfrage sorgt dafür, dass ein Ende der Preisspirale kaum in Sicht ist. Seit Monaten steigen die Preise für Immobilien dieser Art weiter und werden damit zusehends zu einer Belastung für die Unternehmen. Doch auch wenn die Preise in Berlin bereits hoch sind, stehen sie im deutschlandweiten Vergleich nicht an der Spitze. Noch immer gilt die Münchner Kaufingerstraße als teuerstes Pflaster. Monatlich müssen dort Händler mit Spitzenmieten von zum Teil bis zu 330 Euro je Quadratmeter rechnen.

Mieten in Berlin werden deutlich steigen

Doch auch in Berlin müssen Einzelhändler für entsprechende Immobilien schon jetzt tief in die Tasche greifen. In der Tauentzienstraße fallen derzeit Quadratmeterpreise von 240 Euro an. Vor allem künftig muss mit noch höheren Preisen gerechnet werden. Mit Blick auf die zehn teuersten Einkaufsstädte in der Bundesrepublik reiht sich Berlin im Mittelfeld ein. Im zweiten Halbjahr des laufenden Jahres könnte der Quadratmeterpreis in Berlin bereits nach Einschätzungen von Experten um rund 12 Prozent zulegen. Das würde für die Händler mit einem enormen finanziellen Mehraufwand einhergehen. Auch weiterhin handelt es sich bei Berlin um das mit Abstand wichtigste Expansionsziel, das die Filialisten aufweisen können. In den 1a-Lagen von Berlin konnten in den ersten sechs Monaten über 60 Verträge mit mehr als 36.000 m² Verkaufsfläche abgeschlossen werden.

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